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Allgemeine
Geschäftsbedingungen von wavelet design, Steinhude
1.
Geltungsbereich
1.1
wavelet
design in Steinhude (nachfolgend wavelet design genannt) erbringt alle
Lieferungen und Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser
Geschäftsbedingungen. Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder
teilweise abweichende AGB des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn,
wir haben diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese
Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich, wenn wir in
Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden unsere Leistungen vorbehaltlos
erbringen.
1.2
Diese
Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für zukünftige Geschäfte
der Parteien.
2.
Vertragsgrundlagen
2.1
Sofern
wavelet design ein individuelles Leistungsangebot abgegeben hat, geschieht
dies auf Grundlage der Angaben des Kunden über sein zur Zeit genutztes
EDV-System, über vom Kunden beabsichtigte Hardwareerweiterungen und/oder
der fachlich funktionalen Aspekte. Der Kunde trägt das Risiko dafür,
dass die auf dieser Grundlage angebotene Leistung seinen Wünschen und
Bedürfnissen entspricht.
3.
Leistungspflichten
3.1
wavelet
design gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner Internet-Webserver von
98% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der
Webserver aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im
Einflussbereich von wavelet design liegen (höhere Gewalt, Verschulden
Dritter etc.) über das Internet nicht zu erreichen ist.
3.2
Ein
Leistungsumfang für FTP-Datenverkehr für Kunden (Traffic) existiert
nicht.
4.
Domainregistrierung, Freistellung, Domainstreitigkeiten
4.1
Soweit .de,
.com-, .net- oder .org-Domains Vertragsgegenstand sind, erfolgt die
Registrierung bei wavelet design als Registrar und Admin-C. Bei der
Verschaffung und/oder Pflege von Internet-Domains wird wavelet design im
Verhältnis zwischen dem Kunden und dem DENIC oder einer anderen
Organisation zur Domain-Vergabe lediglich als Vermittler tätig. wavelet
design hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss. wavelet design
übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die für den Kunden
beantragten Domains überhaupt zugeteilt werden und/oder zugeteilte
Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben.
4.2
Der Kunde
garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter
verletzt. Von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf
der unzulässigen Verwendung einer Internet-Domain durch den oder mit
Billigung des Kunden beruhen, stellt der Kunde wavelet design, die
Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), die Network
Solutions Inc. (NSI) sowie sonstige für die Registrierung eingeschaltete
Personen frei.
4.3
Soweit .de,
.com-, .net- oder .org-Domains Vertragsgegenstand sind, erkennt der Kunde
an, dass gemäß den Richtlinien der ICANN Streitigkeiten über die Domain
wegen der Verletzung von Marken-, Namen- und sonstigen Schutzrechten
gemäß der in Übersetzung anhängenden Uniform Domain Name Dispute
Resolution Policy (UDRP) geklärt werden sollen. Es obliegt dem Kunden,
seine Rechte im Rahmen eines durch ihn oder einen Dritten angestrengten
Verfahrens gemäß der UDRP selbst wahrzunehmen. Der Kunde erkennt weiter
an, dass wavelet design als lizensierter Registrar verpflichtet ist,
gemäß einem entsprechenden Schiedsspruch im Verfahren nach den UDRP die
Domain zu löschen oder an einen Dritten zu übertragen, sofern nicht der
Kunde wavelet design gegenüber binnen 10 Tagen ab Zugang des
Schiedsspruches nachweist, dass er gegen den obsiegenden Gegner des
Schiedsverfahrens vor einem staatlichen Gericht Klage wegen der
Zulässigkeit der Domain erhoben hat.
4.4
Soweit .com-,
.net- oder .org-Domains Vertragsgegenstand sind, ist während der Dauer
eines gerichtlichen Verfahrens oder Schiedsverfahrens über die Domain
wegen der Verletzung von Marken-, Namen- und sonstigen Schutzrechten sowie
15 Tage über die abschließende Entscheidung in diesem Verfahren hinaus
eine Übertragung der Domain durch den Kunden an Dritte ausgeschlossen, es
sei denn, es ist sichergestellt, daß die ergehende Entscheidung für den
Dritten in gleicher Weise wie für den Kunden bindend ist.
5. Abnahme,
Eigentumsvorbehalt
5.1
Sofern
keine der Vertragsparteien eine förmliche Abnahme verlangt, oder sofern
der von einer Partei verlangte Abnahmetermin aus einem Umstand nicht
zustande kommt, der vom Kunden zu vertreten ist, gilt die vertragliche
Leistung von wavelet design mit Nutzung durch den Kunden als abgenommen.
5.2
Bis zur
vollständigen Zahlung des Preises und der laufenden Mietzeit bleibt die
Domain Eigentum von wavelet design. Kommt der Kunde mit der Zahlung in
Verzug, kann wavelet design, unbeschadet sonstiger Rechte, die gelieferte
Domain zur Sicherung ihrer Rechte sperren.
6.
Urheberrecht
6.1
Alle Texte,
Fotos und Grafiken sowie Arrangements unterliegen dem Schutz des geistigen
Eigentums. Alle von wavelet design erstellten Fotos, Grafiken, Animationen
und Texte bleiben Eigentum von wavelet design. Dies gilt nicht für von
wavelet design erstellte Logos. Sie dürfen weder für Handelszwecke noch
zur Weitergabe kopiert oder verändert werden. Einige Prints und
Internetauftritte enthalten auch Fotos und Grafiken, die dem Urheberrecht
derjenigen unterliegen, die diese zur Verfügung gestellt haben. Für den
Kunden ergibt sich das Nutzungsrecht für die von wavelet design
erstellten Arbeiten, Anzeigen, Drucksachen und Internetpräsentationen.
Fotos, Grafiken, Animationen und Texte dürfen nur in Absprache mit
wavelet design für andere Projekte des Kunden verwendet werden. Kunden
haben die Möglichkeit Fotos für einen vereinbarten Betrag von wavelet
design zu kaufen um diese dann für Fremdwerbung verwenden zu können. Das
Nutzungsrecht der Foto verbleibt weiterhin bei wavelet design.
7.
Vertragsangebot, Vertragsschluss, Vertragsbeendigung
7.1
Der Vertrag
kommt mündlich oder mit Gegenzeichnung des Kostenvoranschlages durch
wavelet design oder mit der ersten Erfüllungshandlung zustande.
7.2
Die
Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr. Der Vertrag ist auf unbestimmte
Zeit geschlossen. Der Kunde und wavelet design können das Vertragsverhältnis
ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von vier Wochen zum jeweiligen
Jahresablauf kündigen.
7.3
Unberührt
bleibt das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund. Ein
wichtiger Grund liegt für wavelet design insbesondere vor, wenn der Kunde
mit der Zahlung der Entgelte in Verzug gerät. wavelet design ist
berechtigt, die Domain freizugeben. Spätestens nach Ablauf der
vorgenannten Frist erlöschen alle Rechte des Kunden aus der
Registrierung.
8. Preise
und Zahlung
8.1
wavelet
design ist berechtigt, die Preise jederzeit zu erhöhen. Die Änderung
wird wirksam, wenn wavelet design innerhalb von 6 Wochen nach Zugang der
entsprechenden Änderungsmitteilung beim Kunden kein Widerspruch des
Kunden zugeht. Die Preise sind Festpreise. Im Verzugsfall ist wavelet
design berechtigt, Zinsen in Höhe von 6 % p.a. über dem jeweiligen
Basiszinssatz nach dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz zu verlangen und
die entsprechende Internet-Präsenz des Kunden sofort zu sperren.
8.2
wavelet
design stellt seine Leistungen jährlich in Rechnung. Rechnungen sind
innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zur Zahlung fällig.
8.3
wavelet
design ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der
für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.
8.4
Gegen
Forderungen von wavelet design kann der Kunde nur mit unwidersprochenen
oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Entsprechendes
gilt für die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts sowie der
Einrede gemäß den § 639 Abs. 1 BGB und § 478 Abs. 1 BGB.
8.5
Kostenvoranschläge
ohne Folgeauftrag können von wavelet design ggf. in Rechnung gestellt werden.
Maßgeblich ist hier der Zeitaufwand.
9. Gewährleistung
9.1
Der Kunde
hat wavelet design bei einer möglichen Mangelbeseitigung von Daten nach
Kräften zu unterstützen.
10. Haftung
10.1
Für Schäden
haftet wavelet design nur dann, wenn wavelet design oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen
eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) in einer den
Vertragszweck gefährdenden Weise verletzt hat oder der Schaden auf grober
Fahrlässigkeit oder Vorsatz von wavelet design oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen
zurückzuführen ist. Erfolgt die schuldhafte Verletzung einer
wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) nicht grob fahrlässig oder
vorsätzlich, so ist die Haftung von wavelet design auf solche typische
Schäden begrenzt, die für wavelet design zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses vernünftigerweise voraussehbar waren.
10.2
Die Haftung
von wavelet design wegen zugesicherter Eigenschaften, bei Personenschäden
sowie aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften bleibt unberührt.
10.3
In jedem
Fall ist die Haftung von wavelet design beschränkt auf einen Betrag von
DM 1.000 pro Schadenfall.
11.
Internet-Präsenz, Inhalte von Internet-Seiten
11.1
Der Kunde
stellt wavelet design von allen Ansprüchen frei, die auf einer
Verletzung, der vom Kunden und wavelet design besprochenen und eingebauten
Inhalte in den Internetseiten beruhen. Der Kunde darf mit vorgegebenen
Inhalten nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte
Dritter (Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen.
11.2
wavelet
design ist nicht verpflichtet, die Internet-Präsenz des Kunden auf
eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen. Bei einem erkannten Verstoß ist
wavelet design verpflichtet, die entsprechende Internet-Seite zu sperren.
Dies gilt auch bei Zahlungsverzug. wavelet design wird den Kunden unverzüglich
von einer solchen Maßnahme unterrichten.
12.
Pflichten des Kunden
12.1
Der Kunde
sichert zu, dass Name und postalische Anschrift des Kunden, E-mail-Adresse
sowie Telefon- und Telefax-Nummer richtig und vollständig sind.
13.
Datenschutz
13.1
wavelet
design weist gemäß § 33 BDSG darauf hin, dass personenbezogene Daten im
Rahmen der Vertragsdurchführung gespeichert werden.
14.
Schlussbestimmungen
14.1
Jegliche Änderungen,
Ergänzungen oder die teilweise oder gesamte Aufhebung des Vertrages bedürfen
der Schriftform, auch die Abänderung oder Aufhebung des
Schriftformerfordernisses. Für die von wavelet design auf der Grundlage
dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgeschlossenen Verträge und für
aus ihnen folgende Ansprüche gleich welcher Art gilt ausschließlich das
Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Bestimmungen zum
Einheitlichen UN-Kaufrecht über den Kauf beweglicher Sachen.
14.2
Sollten
Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und/oder des
Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der
übrigen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle jeder unwirksamen
Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest
nahekommende Ersatzbestimmung, wie sie die Parteien zur Erreichung des
gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die
Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Entsprechendes gilt für
Unvollständigkeiten. |